Pilzinfektion natürlich bekämpfen – Ursachen anpacken!

Schon wieder! Pilzerkrankungen sind nicht nur extrem lästig, sondern zählen auch zu den häufigsten Infektionen weltweit. Dafür verantwortlich: Candida albicans, ein Hefepilz. Ist ein Immunsystem geschwächt, breitet er sich aus – auf Haut, Nägeln und im Darm. Doch es besteht Hoffnung: Natürliche Mittel von Teebaum bis Schwarzkümmel helfen, den ungebetenen Gast dauerhaft zu vertreiben.
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Wo kommt er überhaupt her, der Pilz?

Irrtum, er ist schon da – überall in der Umgebung. Und nimmt, was er kriegt – weshalb er sich an verschiedensten Körperstellen, sogar im Bereich von Mund und Nase, niederlässt. Tückisch wie er ist, macht seine klinische Ähnlichkeit mit bakteriellem Befall (Rötung, Juckreiz und Schwellungen) die Diagnose schwierig. Wieso immer ich?, fragen Sie sich vielleicht. Nun, fast jeder trägt Candida albicans, aber erst, wenn der Pilz Beschwerden macht, wird er bemerkt. Wann er zuschlägt? Am liebsten, wenn Ihre Immunabwehr geschwächt am Boden liegt – um sich sofort massiv und merkbar auszubreiten. Dabei lieben Pilzsporen Hautfalten und warme Bereiche ohne Luftzirkulation besonders. Früher irrtümlich den Pflanzen zugerechnet, sind Pilze mit ihren über 100.000 Arten eine Klasse für sich. Als Schmarotzer leben sie von Hautpartikeln, weshalb sie so hartnäckig sind: Per Fadenstruktur (Hyphen) haften Pilze der Haut hervorragend an.

Hartnäckig: Fuß- und Nagelpilze

Hautpilze befallen als Dermatophyten Haut, Nägel und Haar als kutane Mykosen (auf der Haut) in keratinreichen Geweben, nach einer Übertragung durch Hautschuppen – auch die von Haustieren. Subkutane Mykosen (unter der Haut) entstehen über Hautverletzungen, zum Beispiel bei Kontakt mit Blumenerde. Nicht selten ist auch die behaarte Kopfhaut befallen (Tinea capitis), was unbehandelt zu Haarausfall führt. Immer ist Hautpilz mehr als ein kosmetisches Problem: Eine Immunschwäche macht Fußpilz und Nagelpilz so hartnäckig bis chronisch. Diabetiker und Menschen mit arteriellen Durchblutungsstörungen haben ein erhöhtes Risiko. Befall – auch von Fingernägeln – zerstört deren Struktur, löst diese schließlich vom Bett und kann unbehandelt auf Extremitäten wie den Arm übergreifen.

Schuppenflechte - Psoriasis unter den Fingernägeln und an der Hand

Nagelpilz zu Leibe rücken!

Gerötete, juckende Haut zwischen den Zehen, die sich schuppt und unangenehm süßlich riecht – im Britischen nicht ohne Grund Athletes-Foot (Sportlerfuß) genannt. Gewusst? Neben Sportstätten zählen ambulante Fußpflege und Fußpflegesalons nachweislich zu häufigen Ansteckungsquellen.
Was wie ein harmloses Verhornen der Fußnägel aussieht, ist bereits ein Eintrüben durch den Nagelpilzbefall: Der Nagel verfärbt und verdickt sich – Zeit, die Ursache anzupacken! Leider schädigt die medikamentöse Keule nachweislich die Leber, ohne den Grund der Pilzinfektion dauerhaft zu bekämpfen – saures Körpermilieu und erkranktes Gewebe. Pilz ist gleich Pilz – auf der Haut wie im Wald, wo er sich von verrottenden Pflanzen ernährt. Was im Ökosystem sinnvoll, scheint in unserem Alltag verzichtbar – sicher haben Sie die sommerliche Wirkung von Sonne, Licht und Trockenheit auf Ihren Hautpilz bereits bemerkt? Also ans Licht mit den Füßen, weg mit schweißtreibenden Synthetiksocken. Durchschwitzte Sportschuhe sollten Sie wenigstens 24 Stunden durchtrocknen lassen – es sei denn, Sie möchten weiter für ungebremste Vermehrung sorgen. Dem Nagelpilz selbst können Sie nach Herunterschneiden und Abfeilen der Nägel mehrmals täglich zu Leibe rücken, indem Sie antifungales (pilzhemmendes) Öl von Teebaum, Manuka oder Schwarzkümmel großzügig mit einem Wattestäbchen auftragen. Extratipp: Pilze hassen Hitze – föhnen Sie Ihre Nägel nach dem Duschen so heiß wie möglich trocken.

Wie das juckt! Vaginalpilze

Extrem lästig, kann eine Scheidenpilzinfektion (Vaginalmykose) auch chronisch werden. Eine Vaginalmykose breitet sich auf der Scheidenschleimhaut aus, die mit weißlichem Ausfluss, Rötung und Schwellung reagiert, es brennt beim Wasserlassen. Schnell verschreibt der Frauenarzt eine Salbe (Antimykotikum) mit dem Wirkstoff Clotrimazol plus Milchsäure-Zusatz, der die Schleimhaut-Heilung beschleunigen soll. Doch bald ist der Pilz zurück. Kratzen macht es noch schlimmer. Die Schulmedizin sieht ein Ungleichgewicht im Vaginalmilieu als Ursache, da die Milchsäurebakterien normalen, sauren Milieus Infekte abwehren. Basische Flora dagegen lässt Pilze eindringen, die Temperaturen um 37 Grad schätzen. Ein Test enthüllt Überraschendes: Fast immer geht mit der Scheidenpilzinfektion eine Belastung durch Darmpilze einher! Weshalb lokales Behandeln nicht ausreicht. Auf die Stuhldiagnostik folgt eine Therapie der Darmpilze, gegen die lokalen Beschwerden bringen währenddessen Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien Erleichterung. Diese hemmen das Wachstum von Candida albicans. Dazu entfalten Tampons mit Manuka-Honig durch das enthaltene Methylglyoxal (MGO) antibakterielle Wirkung. Habe ich einen Vaginalpilz? Ein Schnelltest aus der Apotheke liefert das Ergebnis nach etwa 20 Minuten, Trefferquote 80 Prozent.

Intakte Darmflora, Schluss mit Darmpilzen

Candida albicans im Darm macht keine Verdauungsprobleme, so lange nützliche Bakterien intakter Darmflora ihr Wachstum in Schach halten, die die Schleimhaut nach Art einer Schutzschicht besetzen: Erreger können nicht eindringen. Aber greifen zum Beispiel Antibiotika den Darm an, gerät die Darmflora aus der Balance. Pilze gelangen in die Blutbahn, um auf weitere Schleimhäute von Genital- oder Mundbereich überzugreifen. Leider haben die verabreichten Antimykotika Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Blähungen. Besser, eine qualifizierte Stuhlanalyse, im Fachlabor erstellt, geht der Medikamentengabe voraus, denn sie zeigt das Ausmaß des Pilzbefalls. Alternativ können natürliche Methoden die Barrierefunktion des Darms stärken. So bringt kaltgepresstes, antibiotisch wirkendes Schwarzkümmelöl die Verdauung in Schwung, wie sowohl Tierversuche als auch eine Studie aus Saudi-Arabien (2010) belegen (Salem et al. „Comparative study of Nigella Sativa and triple therapy in eradiction of Heliobacter Pylori in patients with non-ulcer dyspepsia.“).

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Pilzfrei – durch gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung hält die Darmflora fit – und bekämpft so Pilze auf breiter Front. Machen Sie Schluss mit Vitamin- und Mineralstoffmangel, zuviel Weißmehl und Zucker (Pilze lieben Zucker!): Wo dieser im Dünndarm nicht ausreichend aufgespalten und als Glukose aufgenommen wird, wandert er weiter in den Dickdarm – der Pilz wartet schon, bereit sich weiter zu vermehren. Schneiden Sie ihm die Zufuhr ab – mit viel Gemüse und Obst (Vorsicht bei fruchtzuckerreichen Bananen und Trauben). Ballaststoffreiche, vollwertige Nahrung sorgt außerdem dafür, dass Stuhlmenge und –konsistenz wieder passen und unterstützt die Erneuerung der Schleimhautzellen – gut durchblutete Zellen sind widerstandsfähiger. So durchwandert der Stuhl den Darm so zügig, dass Erreger keine Zeit finden, sich an Ihre Darmwand zu heften.

Schwarzkümmel & Co: Immunsystem ankurbeln!

Eine Aromatherapie mit Lavendel oder Knoblauch? Gern, am besten therapeutisch begleitet. Und wer Vitamin C zuführt, sollte die Dosis langsam steigern – von einem bis auf vier Gramm pro Tag. Ein besonders vielseitiger Ruf eilt dem Schwarzkümmel voraus: Die unscheinbaren Körnchen des Hahnenfußgewächses (lat. Nigella sativa) aus Westasien haben es in sich. Schwarzkümmel, mit tiefschwarzer Samenhülle, leicht duftend und weiß an der Innenseite, ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und mehr als 100 weiteren Inhaltsstoffen – darunter das keimtötende, Infektionen vorbeugende Thymochinon. Die Vitaminbombe enthält auch Antioxidantien gegen virale Infekte, Biotin, Folsäure und Pantothensäure. Vor allem die im Schwarzkümmelöl enthaltene Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) soll die Immunreaktion wirksam unterstützen. Schon Kleopatra verdankt ihre zarte Haut dem Schwarzkümmel – der Sage nach. Genießen Sie Schwarzkümmel als Tee, im Mörser zermahlen oder pur zum Frühstück (nicht auf nüchternen Magen).

Immunabwehr befeuern – mit Schwarzkümmelöl

Natürlich können Sie Ihre ausgewogene Ernährung auch mit Schwarzkümmelöl in Kapselform ergänzen, frei von Schwermetallen und bei einer Reihe von Problematiken wohltuend – bei Hautproblemen wie Pilzerkrankungen und viralen Infekten. Hochdosierte Schwarzkümmelölkapseln, etwa mit 500 mg, aus den Samen der Nigella sativa kalt gepresst, bieten reine, kontrolliert biologische Natursubstanz – und lassen sich praktisch als ein bis drei Kapseln täglich mit ein wenig Flüssigkeit einnehmen. Nebenwirkungen? Keine, wenngleich Schwangere, Stillende und Menschen mit schwereren Funktionsstörungen von Leber und Nieren vor der Einnahme Rücksprache mit Ihrem Arzt halten sollten.
Schwarzkümmelöl, ob pur oder als Kapsel, reiht sich unter die geschätzten Mittel für gesunde Haut ein – auch aus Sicht moderner Prüfungsstandards. Ein exotisches Hausmittel, das im arabisch und südeuropäischen Kulturkreis zum Alltag gehört – und vielleicht zu Ihnen. Damit auch Sie bald sagen: Pilzinfektion? Juckt mich nicht!

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