Von Orient bis Okzident: Schwarzkümmelöl tut einfach gut …

So unscheinbar diese Körnchen daherkommen – sie sollen es wirklich in sich haben. Wer – zu Recht ein wenig ungläubig – den Lobeshymnen auf ihr Anwendungsspektrum lauscht, fragt sich schnell: Kann das sein? Verdauungsfördernd, krampflösend und schmerzlindernd? Entzündungshemmend, antibakteriell und blutdrucksenkend? Und dazu noch hilfreich gegen Parasiten, Hautprobleme und Kreislaufstörungen? Es kann – denn die Rede ist von Schwarzkümmel und seiner positiven Wirkung auf unser Wohlbefinden – und das seit Tausenden von Jahren!
Echter SchwarzkmmelDie Pflanze: Kleiner Botanik-Ausflug  Bis zu einem halben Meter Höhe ragt er auf, der Schwarzkümmel, ein echtes Hahnenfußgewächs. Die einjährige, krautige Heilpflanze (lat. Nigella sativa) kam aus Westasien zu uns, um inzwischen in Südeuropa kultiviert zu werden: Im April eingesät, ist schon zwischen Juli und Oktober Erntezeit. Der tropfenförmige Samen, in blassvioletten oder weißen Blüten versteckt, fällt nach Trocknen und Dreschen einfach heraus – auflesen genügt. Außen tiefschwarz und fein duftend, überrascht diese Kümmelart nicht nur mit einer weißen Innenseite, sondern neben ihrem Reichtum an ungesättigten Fettsäuren mit über 100 weiteren Inhaltsstoffen – wie dem keimtötenden, Infekten vorbeugenden Thymochinon.

Jahrtausendsassa! Kulturpflanze Schwarzkümmel

Schon die Antike kannte das Öl dieser Gewürzpflanze – und die Bibel erwähnt das Schwarzkümmelöl als Ketzah bei Jesaja. Ob Tut-Ench-Amun an Magen- und Darmbeschwerden litt, verschweigt die Überlieferung – aber vielleicht diente die kleine Grabbeigabe in Form eines kleinen Fläschchens Schwarzkümmel ja der Prophylaxe im Jenseits? Auch Kleopatra soll ihre zarte Haut dem Schwarzen Kümmel verdanken. Fakt ist, dass Hippokrates den Schwarzkümmel genauer beschrieb und Plinius der Ältere ihn in seiner Naturalis Historia erwähnt.

 

Nigella sativa freut den Darm

Hand holding toilet paper at homeKaltgepresstes Öl aus der Nigella sativa bringt die Verdauung nachweislich in Schwung! Dies belegen Studien an Tieren, aber auch Forschungen wie jene aus Saudi-Arabien. Dort behandelte man 2010 Erwachsene mit Magen-Darmerkrankungen erfolgreich mit Schwarzkümmelölextrakt – statt Antibiotika (Salem et al. „Comparative study of Nigella Sativa and triple therapy in eradiction of Heliobacter Pylori in patients with non-ulcer dyspepsia.“).

Schwarzkümmelöl für die Haut & gegen Parasiten

Young attractive man sitting yoga style. White background in studio.Auch Asthma, Allergien und Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte sprechen auf Nigellon, eine Komponente von Nigella Sativa an. Bei Hämorrhoiden, Ekzemen und Abszessen, aber auch zur nährenden Pflege bei Trockenheit kann Schwarzkümmelöl direkt auf die Haut aufgetragen werden. Studien belegen eine kortisonähnliche Wirkung auf Handekzeme sowie eine antifungale Wirkung bei Pilzerkrankungen. Aber auch Parasiten sagt Schwarzkümmel den Kampf an: 2014 erhielt der 18-jährige Regensburger Schüler Alexander Betz den Landespreis Biologie durch Jugend forscht. Was Betz brennend interessierte: Das Verhalten von Zecken und die abschreckende Wirkung von Nigella sativa. Kein Wunder eigentlich, denn schon die Antike kannte Schwarzkümmel als antiseptische Wunderwaffe gegen Parasiten und (Darm-)Würmer.

Mit Schwarzkümmel Blutzucker senken?

ArztbefundDarüber hinaus wird Schwarzkümmel eine Leber und Nieren schützende, aber auch schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben – etwa bei arthritischen Gelenkschmerzen. Außerdem profitieren auch Diabetiker von den antidiabetischen Eigenschaften der Nigella sativa, denn Schwarzkümmel nimmt Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, wie eine Studie von 2011 an diabetischen Ratten belegt (im Journal of Endocrinology and Metabolism). Nebenwirkungen und Gegenanzeigen? So gut wie keine – allerdings ist die Anwendung bei Schwangeren, in der Stillzeit oder bei schwereren Funktionsstörungen von Leber und Nieren nur eingeschränkt empfohlen.

Kein Wundermittel gegen Krebs, aber …

Eine echte Vitaminbombe, wirkt Schwarzkümmelöl mit Vitaminen und Spurenelementen (Antioxidantien) viralen Infekten entgegen – und zeigt sich als immunstärkend, entzündungshemmend und durchaus schmerzlindernd. Darüber hinaus enthält das schwarze Gold Biotin, Folsäure, Pantothensäure und – nicht zu vergessen – zu fast 60 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Linolsäuren). Wichtig, denn unser Körper kann diese nicht selbst produzieren. Doch so zahlreich dessen gesundheitsfördernde Eigenschaften, gegen Krebs ist bislang kein Kraut gewachsen – hier macht Schwarzkümmel keine Ausnahme. Tatsache ist jedoch, dass die Darmkrebsrate in arabischen Ländern – ob aus Gründen reichlichen Kümmelgenusses oder nicht – deutlich niedriger als in Westeuropa liegt. Eine Untersuchung des Cancer Immuno-Biology Laboratory, South Carolina, an Darmkrebspatienten vermutet, dass Schwarzkümmel die Aktivität neutrophiler Granulozyten (weißer Blutkörperchen) intensiviert, was verhindern könnte, dass sich Krebszellen zu Tumoren entwickeln.

Schwarzkümmel – in Küche und Kapsel

Asien und Afrika schätzen den Kümmel als Gewürz wegen seines ätherischen Öls – zum Beispiel als Tee: Einfach im Mörser zermahlen, aufgießen und nach zehn Minuten Ziehzeit zweimal täglich eine Tasse genießen. Oder Schwarzkümmel pur zum Frühstück einnehmen, um das Immunsystem anzukurbeln – bitte nicht auf nüchternen Magen! Spezielles Schwarzkümmelpulver, mit Wasser angerührt, lässt sich ebenfalls trinken. Tipp aus dem Orient: Nach purem Genuss Gaumen und Zunge mit einer Zitrusfrucht erfrischen.
Natürlich können Sie Ihre ausgewogene Ernährung auch mit Schwarzkümmelöl in Kapselform ergänzen. Die Natursubstanz ist als zertifizierte Kapsel mit Kapselhülle aus Rindergelatine zu haben, ohne genetisch veränderte Organismen und frei von Schwermetallen. Ob praktische Kapsel oder Schwarzkümmelöl pur: Wählen Sie stets Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau, die qualitätserhaltend hergestellt werden. Denn nur eine Kaltpressung ist schonend genug, um der Zusammensetzung der wertvollen Inhaltsstoffe gerecht zu werden.
Human OrgansSchwarzkümmel – wohltuend köstlich Auf den Geschmack gekommen und von der wohltuenden Wirkung des exotischen Hausmittels begeistert? Wie schön – denn auch in kulinarischer Hinsicht ist Schwarzkümmel ausgesprochen vielseitig. Einfach köstlich, weil dezent scharf, pfeffrig-herb und sesamartig-nussig! Im arabischen und südeuropäischen Kulturkreis gehört Schwarzkümmelöl – Habat Al-baraka oder Al-haba Al-sawdaa – zum Alltag und zum Brot- und Kuchenbacken. Das würzige Öl ist Ihnen zu intensiv? Nicht jeder mag das – fügen Sie einfach etwas Honig hinzu. Oder geben ein wenig von der gesunden Gewürzpflanze in Ihren Kaffee – eine aparte Geschmacksnote der besonderen Art.

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Schwarzkümmel (Video4)